Berichte / Raports

15 décembre 2008
Coupe de noël Neuchâtel

L’édition 2008 n’aura pas failli à sa réputation : froid, petite bise et beaucoup de concurrents courageux. En effet près d’une trentaine de Laser avaient fait le déplacement de Neuchâtel pour disputer samedi après-midi la dernière régate de l’année organisée par le Cercle de la voile de Neuchâtel. Il faut dire qu’un effort de communication avait été fait pour les inciter à participer. Ainsi quatre bateaux français venus du CNHS de Vesoul ont passé le Jura enneigé et glacé.

 

Sous la houlette de Georges Thiébaud président du Comité de course, ils ont disputé deux manches samedi après-midi avant le coucher du soleil qui arrive tôt à cette saison. Avant le départ on pouvait avoir des doutes sur la présence de vent. Une belle fenêtre de foehn était visible sur les alpes et l’on sait que ce vent fort du sud n’arrive que rarement jusque devant la Ville de Neuchâtel. A 13h30 le départ était retardé avant qu’une légère bise ne se lève. Finalement cette dernière a tenu le coup suffisament  longtemps pour permettre aux navigateurs d’avancer. Certes la direction et la force de ce vent a été chaotique et a occasionné quelques surprises et changement de places !

 

Florian Stauffer en gagnant la première a d’emblée démontré sa volonté de tenir la dragée haute à ses concurrents. Il a cependant dû lutter avec le junior Titouan Marc-Martin, certes avantagé par un petit gabarit adapté aux petits airs. Mais ce dernier, naviguant la première fois avec un gréement standard a su jouer dans la cours des grands en ne faisant pas de fautes tactiques ou techniques.

Lors de la deuxième manche, les cartes ont été redistribuées à plusieurs reprises. Certes le vent a été un peu plus fort que précédemment mais aussi beaucoup plus variable en direction. Lorenz Kausche a pris un départ de grande classe, lancé seul et à la bonne place pour ne pas être déventé par d’autres bateaux et parvenir d’un seul bord à la première bouée dans une bonne veine de vent. Romain Walt et Caroline Jacot l’ont suivi mais sans parvenir à l’inquiéter.

 

La présence d’autant de Laser confirme la dynamique exceptionnelle de cette série à Neuchâtel tout au long des dernières années par rapport au léger fléchissement de l’activité de cette série en Suisse.

SPY


Europacup Hvar Weihnachten/Neujahr 2007/2008

Der diesjährige Neujahrs-Europacup wurde bei eher flauen Bedingungen ausgetragen, wir konnten 4 Läufe in 4 Tagen segeln.

Am Start waren 46 Laser Standard, 48 Laser Radial und 47 Laser 4.7.

Jeden Tag schien die Sonne und es war viel wärmer als in der Schweiz.

Ein grosses Dankeschön geht an die Eltern von Manon Luther, welche die beschwerliche Fahrt während der Weihnacht - Neujahrszeit auf sich nahmen.

Es waren 13 Schweizer am Start mit den Rängen:

 

Standard:                             Radial:                                  4.7.

30. Larsen Steve                   4. Erni Philippe                      26. Testuz Fiona

31. Cujean Lucien                12. Luther Manon                    33. Clerc Charlotter

43. Anklin Nicolas                19. Rochat Alexis                    34. Bosshardt Elena

                                          43. Kyburz Andreas                41. Jotterand Camille

                                          44. Masmejan Sophie             46. Römer Nigina       

Phillipe Erni

 

Christoph Bottoni berichtet aus Australien

September-Oktober 2007, erste Trainings in Manly, Sydney Australien

Ich bin wieder da! Am 11. September flog ich von Mailand via Rom in Richtung Dubai ab. In Dubai konnte ich aussteigen und ein paar Stunden im Hotel liegen. Es ist schwierig stundenlang und im engstem Raum ruhig zu sitzen… Ich flog am Morgen nach Sydney weiter mit Zwischenstopp in Bangkok. Sydney hat sich von der besten Seite gezeigt: die Sonne schien und die Lufttemperatur war sehr angenehm, obwohl es erst Frühling ist.

Die Zeitverschiebung und die Schlaflosigkeit gingen an die Substanz, als ich die Unterkunft in Harbord erreichte fiel ich ziemlich rasch ins Bett.

Nach ein Paar Tagen Akklimatisierung und Organisation Dinge aller Art, konnte ich mein Boot auspacken und Segeln gehen. Mein neues Bike hat mir am Anfang Nerven und Zeit gekostet aber nun fährt es fast von allein. Es bringt mich zum Segeln, Surfen, Einkaufen, in den Ausgang und ins Fitness.

Ich bin im Durchschnitt 6-mal in der Woche am segeln, 3-4-mal am surfen, 4-5-mal im Fitness, 3-mal am Joggen… Es wird mir nie langweilig! Das Wetter ist zu 90% sonnig mit Wind, selten regnet es (dann aber ergiebig).

Während des Segeltrainings konnte ich bereits einige „tierische“ Bekanntschaften machen: fast täglich treffe ich ein Robbenkind auf einer Boje (mittlerweile kennst es mich und schlüpft nicht mehr unter Wasser, wenn ich mich nähere), ab und zu kleine Pinguine am schwimmen und von weitem die Wale (sie ziehen momentan mit Nachwuchs nach Süden Richtung Antarktis).

Nicht zu überhören sind die Cockatoos, die weißen Papageien. Sie leben in den Bäumen, lassen sich manchmal füttern (aber aufpassen, dass nicht das ganze Sandwich verschwindet!) und kreischen sehr laut.

Segelfreunde „menschlicher“ Art konnte ich auch finden, Sydney Harbour ist ein beliebtes Revier und am Wochenende herrscht ein rechtes Chaos. Nicht nur Touristen sind auf dem Wasser, sondern auch Motorflitzer, Fähren, Regattaboote, Kajaks und Angler. Ich genieße den Montag, wenn wieder Ruhe herrscht

 

Sail Brisbane:
9.-12. Dezember; Ergebnis 5./37

Sail Brisbane war meine erste „große“ Regatta in Australien. Nicht allzu viele Segler hatten sich angemeldet, also war es die richtige Regatta um vom „Training Modus“ in den „Wettkampf Modus“ die Gedankenabläufe zu wechseln. Brisbane ist knapp 1000Km von Sydney entfernt und man könnte meinen, in 10 Stunden dort zu sein. Ja, wenn die Strecke eine durchgehende Autobahn wäre… Ich hab mit meinem Laser auf dem Autodach knappe 13 Stunden benötigt, denn die Strasse geht durch Dörfer, Städte, Wälder… und Baustellen. Kängurus und Koalas sind immer wieder signalisiert, gesehen hab ich jedoch keine. Nach Gosford kommt Newcastle, dann Coffs Harbour und Yamba. In Yamba hab ich nach 9 Autostunden angehalten und übernachtet. Ballina, Byron Bay, Surfers Paradise und endlich Brisbane, alleine ist es manchmal langweilig!

Das Wasser ist vor Manly nicht besonders tief, an einigen Stellen weniger als 2m. Diejenigen die gekentert haben, steckten ihren Mast in den Grund und waren am schwarzen Segel erkennbar. Die Wellen waren klein auch bei 15kn. Wind Am Tag vor Regattabeginn konnte ich kurz meinen neuen Mast testen, jedoch war ich nicht zufrieden. Es ergab sich, dass der Mast, trotz meiner anfänglichen Zweifel, schnell war, bzw. dass ich eine gute Geschwindigkeit aufbringen konnte. Am ersten Tag segelte ich gut, nachdem ich in Führung war, konnte ich die Ränge 2 und 10 leisten. Am zweiten Tag mussten wir lange auf den Wind warten, dann zog über uns ein Gewitter vorbei und als wir endlich starteten, kassierte ich eine Frühstart Disqualifikation unter „schwarzer Flagge“. Das Warten wollte kein Ende finden! Im darauf folgenden Lauf startete ich schlecht und endete 23., ich traf auf dem Weg zur Luvboje eine schwimmende 2m lange schwarz-gelbe Seeschlange (lauf Regattaorganisation ist sie alles andere als harmlos…) und konnte sie um wenig umsegeln.

Der dritte Tag lief gut, ich segelte die Ränge 2, 5, 5. Am letzten Tag holte ich zwei Mal nach einem nicht allzu gutem Start auf und segelte die Ränge 4 und 9.
Ich bin mit dem 5. Schlussrang einigermaßen zufrieden.

 

Sydney International Regatta:
15.-18. Dezember; Ergebnis 31./84

Das Sydney Harbour Segelrevier ist mein zweites daheim, nach dem Lago di Lugano. Der Wollahra sailing club in der Rose Bay war dieses Jahr mit Segelbooten aller olympischen Klassen überfüllt. Die halbe olympische Segelwelt traf sich in Sydney bereits jetzt, weil jede Klasse die entsprechende WM in Australien oder Neuseeland austragen wird.

Am ersten Tag frischte pünktlich gegen 14 Uhr die Seebrise auf und wir segelten 3 Läufe. Ich lag jeweils immer unter den ersten 5 nach der ersten Runde, verlor aber immer wieder etwas (12., 5., 20.). Am zweiten Tag war eine Wetterstörung mit beginnendem Südwind angesagt, wir warteten einige Stunden am Land und segelten spät einen Lauf. Ich war 4. und kam durch ein vor mich sich quergestelltem Boot in Schwierigkeiten, ich endete auf Rang 11. Nach 4 Qualifikationsläufen lag ich auf Rang 21:

Zu beginn der Finalläufe herrschten harte Wetterbedingungen mit Windgeschwindigkeiten über 25 Knoten. Der Südwind hatte sich etabliert und die Regattaleitung startete 3 Läufe. Mit den Ergebnissen 25, 29 und 27 war ich eindeutlich unter meinen Erwartungen und Fähigkeiten. Am letzen Tag nahm der Südwind ab und wir segelten zwei weitere Läufe (32., 34.). Ich lag nach 9 Läufe unzufrieden auf Rang 31 von 84, kleine Fehler werden in der Goldflotte hart bestraft…

 

Asia-Pacific Regatta Melbourne
14.-19. Januar; Ergebnis 41./121

Einfach 12 Stunden gerade aus… so ist die Strecke nach Melbourne.

Windige Bedingungen herrschten während der ganzen Segelwoche, das Wetter war wechselhaft und je nach Windrichtung sprangen die Temperaturen 10 Grad rauf oder runter.

Melbourne war die letzte Regatta vor der WM, deshalb kamen zahlreiche WM-Teilnehmer in den Süden Australiens. Die Regattaleitung teilte uns in 3 Gruppen ein. Wir segelten nicht alle 121 zusammen.

Ich fing meine Regatta relativ gut an: bei 20 Kn konnte ich am ersten Tag die Ränge 16 und 10 segeln. Ich hab jedoch noch nicht wirklich sauber und Fehlerfrei gesegelt, ich hab hier und dort einen oder zwei Plätze verschenkt.

Der zweite Tag lief ähnlich ab. Ich hatte mühe mein Trimm für die 15 Kn Wind hinzukriegen und segelte 12 und 17. Ich lag am Abend auf Rang 34.

25 Kn warteten am dritten Regattatag auf uns, ich konnte mich mit den Ergebnisse 10 und 18 durchbeißen. Ich hatte jedoch den Eindruck nicht genügend Speed auf der Kreuz zu erzeugen, ich denke es lag vielleicht auch am Mastoberteil.

In der Gesamtwertung lag ich auf Rang 37 und dies bedeutete, dass ich in der Goldgruppe die Finalläufe segeln konnte.

Wind, Wind und nochmals Wind, mit 20 Kn begannen die Finalläufe am 4. Regattatag. Die Goldgruppe war sehr schnell und kleine Fehler wurden mit großen Rangverlusten bestraft. Durch Fehler und Müdigkeit, vom Training, von den 12 Stunden Autofahrt und von der Regatta, kam ich kaum vom Fleck. Ich segelte die Ränge 30, 40 und 39 und beendete unzufrieden meine Regatta auf Rang 41

 

Laser World Championships Terrigal (Australia)
5.-13. Februar; Ergebnis 66./157

Als ich die Asia-Pacific Regatta in Melbourne bestritt, hab ich mich am ersten Tag erkältet. Nach der Rückkehr in Sydney musste ich einige Trainingstage passen, ich dachte ich würde mich dabei erholen und genesen. Meine Situation hat sich jedoch verschlechtert und 1 Woche vor WM-Beginn blieb mir nichts anderes übrig als Antibiotika einzunehmen. Ich fuhr nach Terrigal, versuchte mein WM-Boot zu testen, hustete, hatte Kopfschmerzen und Schwindel. Zur WM-Beginn ging es mir besser, wirklich fit und kampfbereit war ich aber erst gegen Ende.

157 Segler aus 57 Ländern waren nach Terrigal angereist. Wir wurden in 3 Gruppen eingeteilt um nicht alle aufs Mal zu starten. 27 Länder hatten noch keinen Olympia-Startplatz, 10 Plätze waren noch verfügbar.

Ich war schwer entschlossen zumindest einen Startplatz für die Schweiz zu ersegeln, noch besser wäre es gewesen in den Top 13 Länder die WM zu beenden (Selektionskriterium).

Am ersten Tag hatten wir kein Wind (dafür genügend Wellen) und wir segelten nicht…
Am zweiten Tag herrschten Leichtwind Bedingungen mit Welle. Ich hab mich intensiv in Manly auf diese Bedingungen vorbereitet und meine Geschwindigkeit war gut. Ich hab jedoch nicht mit einer aggressiven Jury gerechnet und ich kassierte zwei gelben Flaggen und eine Disqualifikation im zweiten Lauf. Ich war sehr verunsichert, nie in meiner Karriere hatte ich zwei gelbe Flaggen bekommen... und weder in Brisbane, noch in Sydney oder Melbourne hatte die Jury etwas an meinem Boothandling zu bemängeln. Mit einem 30. und einen DSQ lag ich auf Rang 136.

Die WM lief trotz diesem Niederschlag weiter und ich musste sehr aufpassen mich nicht allzu viel im Boot zu bewegen, eine dritte gelbe Flagge hätte mich in die Schweiz zurückgesendet.

Am 3. Tag liefen wir spät aus und segelten einen Leichtwind Lauf. Es lief nicht allzu gut, ich war sehr zurückhaltend. (Tageslauf: 28.; insgesamt 126.)

Am 4. Tag liefen wir bereits um 9 Uhr morgens aus um 3 Läufe zu segeln. Der Wind wehte von Süden mit 17-22 Knoten, die Wellen waren groß. Ich segelte 28, 27, 9. Ich lag abends auf Rang 86. Es erlaubte mir die Finalläufe in der Silberflotte zu segeln.

In den Finals konnte ich mich von Tag zu Tag steigern. Am 5. Tag segelten wir den 7. Lauf bei auffrischender Seebrise. Dieser Lauf ging schlecht, der Wind drehte nach rechts gegen alle Erwartungen (und ich war etwas zu weit links). Umso besser ging es im 8. Lauf als ich in Führung war. Ich beendete diesen als dritter. (Tagesläufe: 39., 3.; insgesamt 76.).

Am 6. Tag war die Seebrise um die 18-22 Knoten stark. Ich war auf der Kreuz sehr schnell, jedoch traute ich mich nicht auf Vorwind voll Gas zu geben. Ich segelte die Läufe 15 und 8, obwohl ich in beiden immer unter den ersten 5 an der ersten Boje war. Overall lag ich auf Rang 66.

Leider konnten wir am letzten Tag nicht mehr segeln. Die offizielle Version war „zu viel Wind, zu viel Welle“. Die inoffizielle Gerüchte waren „die Wellen sind zu groß um das Pin-end Schlauchboot zu verankern, zu gefährlich für die Besatzung, und sowieso, Tom Slingsby ist erster“.

Als 30. Land habe ich es geschafft, einen Startplatz für die Schweiz in Peking zu reservieren!

Fazit dieser WM: das Ziel der Landqualifikation ist erreicht, es gibt jedoch einige Segler die mit dem Material bescheissen und das von der Organisation zur Verfügung gestellte Boot war von schlechter Qualität und hatte einige Mängel. Meiner Meinung nach sollten die Boote täglich persönlich ausgelost werden. Niemand sollte es schaffen privates Segelmaterial benutzten zu können!

 

Christoph  Bottoni

 

23.-24. November 2007

Wintertrainings Neuenburg

Am ersten Trainingswochenende in Neuenburg herrschte fast totale Flaute. Lediglich am Samstag gegen den Abend konnte man bei 0.5 bft ein paar Starts machen. Vincent Hagin verkürzte die Wartezeiten mit diversen Vorträgen über Cool&Clean und Ernährung.

Ganz anders das zweite Wochenende: garstiges, kaltes Westwindwetter luden nicht unbedingt zum segeln ein. Trotzdem fanden sich am Samstag rund 20 Unentwegte am Hafen ein. Vorallem die jungen 4.7 Segler waren mit 13 Booten sehr gut vertreten!

Ein Auslaufversuch am Samstag wurde relativ schnell abgebrochen. Beat Heinz, der als erster aufs Wasser ging erkannte schnell, dass es zuviel Wind und Wellen hatte. So mussten wir die Schiffe unverrichteter Dinge wieder zusammenpacken.

 

Die Prognosen für den Sonntag versprachen etwas wärmere Temperaturen und weniger Wind. Nach einem kurzen Theorieblock liefen wir mit der ersten Gruppe aus. Die zunächst gemessenen 15 Knoten Wind stiegen alsbald auf 18-22 Knoten an. Die 8 Segler meisterten aber ein 2-stündiges Training, trotz mehreren Badeeinlagen.

Später, als der Wind wieder etwas abflaute, konnte auch die zweite Gruppe noch für 1 ½ Stunden aufs Wasser. Die jungen 4.7 Segler bestanden ihren ersten Einsatz bei solchen Windbedingungen sehr gut.

 

Das letzte Training findet am 24./25. November 2007 unter der Leitung von Beat und Steve statt. Ein Wetter/Winddurchschnitt der ersten beiden Wochenende wäre natürlich wünschenswert.

 

Adrian Meyer